Thomas stiller skarpt på pantsamlingen


André Herzberg ist als Sänger von “Pankow” in der DDR bekanntgeworden. Er hat einen sehr lesenswerten Roman mit der Geschichte seiner jüdischen Familie über die letzten hundert Jahre geschrieben. Dazu hab ich ihn in Pankow auch interviewt. Hier die Rezension und das Interview für dpa.
Mein schönstes Erlebnis 2014 habe ich aufgeschrieben und an die Kopenhagener Zeitung “Politiken” geschickt. Hier der deutsche Text:
„Weißt du was, ich glaub, ich besuche deine Schwester im Krankenhaus.“ Dieser Satz eines Unbekannten in der Eisenbahn Read the rest of this entry »
“Journalisten”, die Mitgliedszeitung der dänischen Journalistengewerkschaft, hat einen Beitrag von mir über eine seltsame Zensur-Geschichte gebracht, an der sich die hiesigen Medien so gut wie komplett vorbeigemogeln. Zum Kontext gehört, dass die Verteidigung von Presse- und Meinungsfreiheit von Kopenhagener Medien&Politikern spätestens seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen in “Jyllands-Posten” immer als herausragender Wert herausgestellt werden. Wenn auf der anderen Seite Islamisten stehen. So weit einig. Zum Kontext gehört auch, dass die Rechtspopulisten inzwischen in Norwegen Regierungspartei sind, in Dänemark lt. einer neueren Umfrage die stärkste Kraft im Land und in Schweden stürmisch auf dem Vormarsch sind. Was passiert, wenn Kritik an denen plötzlich wegzensiert wird?
Der übersetzte Text des Beitrages kommt hier: Read the rest of this entry »
“Journalisten”, Journalistforbundets medlemsblad, har bragt mit syn på den mærkelige tavshed i danske medier, efter SAS bortcensurerede en artikel om højrepopulisterne i Norden efter pres fra højrepopulisterne. Indlæget kommer her: Read the rest of this entry »

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“Grænsen” er bladet af Gænseforeningen, som vil sprede “danskheden” specielt med blik på det danske mindretal i Slesvig. De gør det på en fin, åben og tidssvarende måde, synes jeg. Men generalsekretær Knud-Erik Terkelsen er uenig med min kronik om begrebet “Danskerne” i Jyllands-Posten fra sommeren. Her kommer hans klumme og mit svar.

Seiler weckt mit diesem Buch bei mir Erinnerungen an Uwe Johnsons “Jahrestage”, aber auch an ein bisschen an Thomas Pynchon. Hier die dpa-Rezension zum 500-Seiten-Roman über die DDR-Dropouts im Sommer 89 auf Hiddensee.
Es liest sich von Anfang bis Ende klasse. Und es stimmt genau, was der Tagesspiegel-Rezensent über den “Sound” dieses Buches schreibt: “Erstaunlich, wie unsperrig Seiler seine Sätze modelliert, ohne je in einen süffig-kulinarischen Ton zu rutschen. Überhaupt, der Ton: Als Ed die Gedichte seines Freundes zu einem Band ordnet, kann er „hören, dass es stimmte, er hörte den Ton“. In „Kruso“, so würde Ed als Leser sagen, „stimmt“ alles, man kann es hören. Es ist der Rhythmus dieser Prosa und ihre Bilder, in denen von „verbrauchter Anwesenheit“ oder dem „Vorhof des Verschwindens“ die Rede ist.”