-

Latest Event Updates

Teenager in Dänemark: Anzünden von Flüchtling juristisch eine Kleinigkeit im Vergleich zu Terrorplänen

Posted on Updated on

Skærmbillede 2017-03-18 kl. 06.54.17.pngMinderjähriger Dänin droht harte Strafe

Eine 15-Jährige soll IS-Kontakt gehabt und Terrorabsichten geäußert haben. Im Prozess droht ihr eine jahrelange „Sicherheitsverwahrung“. Gleichaltrige, die einen Flüchtling anzündeten, kommen deutlich milder davon.

18. Mai 2017

Was wiegt schwerer vor dem Gesetz: Terrorabsichten einer 15- Jährigen mit IS-Kontakt im Internet, oder wenn 15- und 16- jährige Jungen einen gleichaltrigen Flüchtlingssohn mit Benzin angezündet und lebensgefährlich verletzt haben?Dänemarks Justiz hat da wohl keine Zweifel:

Read the rest of this entry »

Rezension von Margaret Atwood, “Hexensaat”

Posted on

Theaterstück im Theaterstück

Atwood erzählt Shakespeares «Sturm» mit Schwung und Stolpersteinen
Ein Roman über ein Theaterstück im Theaterstück: Margaret Atwood erzählt raffiniert, witzig und mit Schwung, aber auch mit lästigen Stolpersteinen Shakespeares «Sturm» nach. Aus dem Mailänder Herzog Prospero macht sie den kanadischen Regisseur Felix, beide Vertriebene mit Rachegelüsten.
10.05.2017, 08:00 

Das Cover von «Hexensaat», dem neuen Buch von Margaret Atwood. Foto: Knaus Verlag/dpa
Von Thomas Borchert
München (dpa) – Die Nacherzählung von Shakespeare-Theater als Roman habe ihr «großes Vergnügen» bereitet, schreibt Margaret Atwood im Abspann zu «Hexensaat». Man glaubt es ihr aufs Wort, denn vor allem Vergnügen bereitet die Lektüre dieser Version des Dramas «Sturm», wenngleich nicht ohne Stolpersteine. Der unvermindert sprudelnde Einfallsreichtum der ewigen Nobelpreisfavoritin aus Kanada, Atwoods mal entspannter, mal ätzender, dabei immer geistreicher Witz und ihr Jonglieren mit der über fast 500 Jahre mysteriös schillernden literarischen Vorlage über Täuschung, Rachsucht und Magie in der Luft machen einfach Spaß. Nur dass Lesern bei diesem Kunststück der 1939 geborenen Autorin auch die Übersicht verloren gehen kann.
Der Roman ist eine Auftragsarbeit: Acht namhafte internationale Autoren sollen je ein Shakespeare-Drama nacherzählen, demnächst kommt der norwegische Krimiautor Jo Nesbø mit «Macbeth» in Prosa. Das wird ein Psychothriller, darf man vermuten. Margaret Atwood legt sich die Latte beim weit weniger blutigen und lichteren «Sturm» ziemlich hoch. Sie stellt zwei Inszenierungen des Dramas ins Zentrum ihrer Geschichte mit dem Regisseur Felix als Hauptfigur, der zugleich Shakespeares Hauptfigur Prospero im «Sturm» sein soll, das Stück zweimal auf die Bühne bringt und selbst die Hauptrolle spielt. 
Klingt kompliziert? Ist es mit dieser Figur aber nicht: Felix sieht sich bei der ersten Inszenierung fies von seinem karrierebewussten Assistenten Tony ausgetrickst und abserviert ins Nichts. So wie Prospero bei Shakespeare als Herzog von Mailand vom machthungrigen Bruder Antonio auf eine einsame Insel vertrieben wird. Prospero schafft am Ende zusammen mit seiner Tochter Miranda und nicht ohne magische Hilfe die Rückkehr.
Bei Atwood verbringt Felix zwölf einsame Jahre als Einsiedler und hält Zwiesprache mit seiner schon lange toten Tochter Miranda. Er glaubt, er könne Miranda durch Regiearbeit wieder ins Leben zurückholen. Die Chance darauf, auf ein Comeback und auf Rache an Tony bietet sich als Regisseur von Amateurschauspielern im Knast. Bei den Proben sind nur Flüche in der Shakespeare-Sprache wie «oberlausiges Monster» gestattet, «fuck» wird streng geahndet. Ein Riesenspaß erwartet alle und auch den Leser, als der inzwischen zum Minister aufgestiegene Ex-Assistent Tony samt Anhang zur Premiere erscheint. Die Herrschaften werden vom Regisseur Felix mit allerlei Theatertricks sowie unfreiwilliger, massiver Drogeneinnahme in die Knie gezwungen. Die Magie unserer Tage.
Das hat enormen Schwung. Wie eben Shakespeare auf der Bühne. Aber doch erwarten den, der mit dem «Sturm» und dessen Personengalerie nicht vertraut ist, verwirrende und auch streckenweise ermüdende Passagen, etwa mit Diskussionen über die Figurengestaltung zwischen Regisseur und Knast-Schauspielern. Überflüssig auch, weil in Atwoods Nacherzählung allein die Hauptperson Felix alias Prospero zu echtem Leben erweckt wird. Kleiner Lesetipp: Unbedingt zuerst die viel zu diskret am Ende versteckten fünf Seiten Inhaltsangabe von Shakespeares «Sturm» lesen.
Hexensaat
Margaret Atwood: Hexensaat, Knaus Verlag, München, 314 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 978-3-8135-0675-4

Dänisch für Fortgeschrittene

Posted on Updated on

Screenshot 2017-05-03 22.11.00.png

Dänisch für Fortgeschrittene

Die Dänen gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt. Wie wird man denn ein glücklicher Däne und will man das überhaupt? Die Staatsbürgerschaftsprüfung jedenfalls ist nichts für Anfänger. Unser Autor Thomas Borchert versucht es.

4. Mai 2017

DänenGlück.jpg

Gute Laune in der dänischen Hauptstadt: In Kopenhagen fliegen am internationalen Tag der Kissenschlacht die Federn. Foto: AFP

Vor dem Beitritt zum glücklichsten, in schlechten Jahren zweitglücklichsten Volk der Welt türmen sich überraschende Hürden auf. Als einer von gut dreitausend Kandidaten für die Staatsbürgerschaft hatte ich bei der Prüfung „Dansk 3“ meine Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Im mündlichen Teil musste jeder von uns mit einem Minivortrag zur Frage Stellung nehmen: „Wie stehst du zu unserer entspannten Alkoholkultur in Dänemark?“ Alle duzen sich ja und sind offenbar stolz auf ihr „skål“ in allen Lebenslagen als Kulturleistung. In eleganten Wendungen, so jedenfalls die eigene Wahrnehmung, und mit leichtem Akzent bekannte ich, dass sie mir Zuwanderer in 33 Jahren eine Menge Spaß gebracht hat. Getrübt durch ein moderat schlechtes Gewissen als Vater von drei Dänen-Sprösslingen mit einer Dänen-Mutter. Die Jugend hier hat die allseitige Entspanntheit zur trinkfreudigsten in Europa gemacht.

Read the rest of this entry »

Gotland wid aufgerüstet

Posted on Updated on

Screenshot 2017-05-03 12.26.33.png

Frontstellung Gotland

Schweden rüstet die Ostseeperle auf – aus Angst vor Moskau und der eigenen Opposition

Screenshot 2017-05-03 13.24.25.png

2. Mai 2017

Von  Thomas Borchert

“Wenn Putin gegen das Baltikum losschlägt, schnappt er sich als Erstes unser Gotland.“ Das ist so ein gängiges Argument in Schweden für schleunigste Aufrüstung. Ähnlich sah es wohl US-General David Perkins bei seinem Besuch dieser Tage auf der schönen Ferieninsel unweit der Küsten von Estland, Lettland und Litauen: „Gotland ist wie ein unsinkbarer Flugzeugträger mitten in der Ostsee. Dass auf der Brücke unser guter Freund Schweden das Kommando hat, ist von großem Nutzen für uns.“ Read the rest of this entry »

Pressefreiheit im Norden

Posted on Updated on

Screenshot 2017-05-03 12.26.33.png

3. Mai 2017

Pressefreiheit in Skandinavien: Einblicke in die Pandadiplomatie

In Skandinavien heißt das Zauberwort „Akteneinsicht“, doch selbst hier gibt es Grenzen: Die vier nordeuropäischen Länder stehen an der Spitze der Weltrangliste zur Pressefreiheit.

Versuchte, Berichte zu unterbinden: Sigmundur Davíð Gunnlaugsson

“Es liegt an der ganzen Art, wie wir unsere Gesellschaft zusammenstricken.“ So erklärt Mogens Blicher Bjerregård die Spitzenstellung von vier nordeuropäischen Ländern auf der Weltrangliste zur Pressefreiheit. Der Däne war anderthalb Jahrzehnte Chef der heimischen Journalistengewerkschaft und hat jetzt als Präsident der Europäischen Journalisten Föderation beste Vergleichsmöglichkeiten.

Überschaubarkeit, politische und wirtschaftliche Stabilität mit starker Verankerung sozialer Gleichheit und Konsenskultur sind die eine Seite, geschichtliche Wurzeln die andere: „Finnen und Schweden haben als Erste auf der Welt 1776 die Zensur abgeschafft und der Öffentlichkeit Zugang zu Regierungsdokumenten garantiert. Das sitzt fest“, so Bjerregård.

Recht weitgehender Quellenschutz, gut abgesicherte öffentlich-rechtliche Medien und bedingungslose staatliche Stützsysteme als Ausgleich für die jeweils kleinen Märkte nennt er als weitere Stützpfeiler. Das verbriefte Recht auf „Akteneinsicht“ für Journalisten hier im kalten Norden klingt anderswo wie ein heißes Zauberwort. Gerade erst konnte „Politiken“ seinen Lesern erstaunliche bis haarsträubende Mails dänischer Chefdiplomaten präsentieren. Für sie hatte Chinas Angebot zum „Leasing“ von zwei Pandabären durch den Kopenhagener Zoo höchste Priorität.

„Chinas Präsident betonte zur Bitte unserer Königin um die Pandabären, dass sein Land solche Zusagen nur den besten Freunden gibt“, schrieb Botschafter Friis Arne Petersen in seiner Internauswertung eines Staatsbesuches von Hu Jintao 2012. Aus politischer Willfährigkeit gegenüber dem Gast aus Peking hatte die Polizei Demonstranten alle tibetanischen Flaggen entrissen. Ihr Anblick sollte Hu Jintao nicht die Laune verderben. Dokumente mit entsprechenden Anweisungen bekamen Reporter genauso per Antrag auf Akteneinsicht in die Finger wie ein nicht ganz astreines Angebot des begeisterten Kopenhagener Zoodirektors: Er bot allen an der Pandadiplomatie Beteiligten im Außenministerium Gratis-Jahreskarten an.

Ein Teil der Akten wurde „Politiken“, wie üblich in solchen Angelegenheiten, mit Hinweis auf „außenpolitische Interessen des Reiches“ verweigert. Man darf vermuten, dass richtig spannende darunter waren. So ist die Pressefreiheit auch bei den Skandinaviern keine immer strahlend blühende Pracht. Finnland verlor seinen ersten Platz auf der neuen Weltrangliste der „Reporter ohne Grenzen“ an Norwegen, weil Regierungschef Juha Sippilä den öffentlich-rechtlichen Sender YLE mit Mails zur Unterbindung von Berichten über zweifelhafte Familiengeschäfte bombardierte. Er hatte Erfolg in der YLE-Chefetage. Sein isländischer Ex-Kollege Sigmundur Davíð Gunnlaugsson versuchte Ähnliches beim Sender RUV, nachdem die Regierung den Sender schon vorher durch immer neue Mittelkürzungen ausgezehrt hatte. Island steht auf der Weltrangliste als Letzter aus dem Norden auf Platz 10.

Für Bjerregård ist all das bei stabilen Fundamenten immer noch „eine ganz andere Qualität“ als die akute Bedrohung der Pressefreiheit in Ländern seiner europäischen Föderation. Wie anderswo auch steht traditionellen Medien im Norden das Wasser bis zum Hals durch die sozialen Medien mit ihrer Gratis-, Hass- und Fake-Kultur und durch die Finanzmacht der Internet-Giganten. Unterm Strich fehlen dann eben irgendwann die Ressourcen für personalintensive, zeitraubende Akteneinsicht und andere Segnungen der Pressefreiheit.

Read the rest of this entry »

Rezension: Rahmans “Soweit wir wissen”

Posted on Updated on

Sipri über steigende Militärausgaben

Posted on

Bildschirmfoto 2017-03-19 um 08.56.25.pngFriedensforschungsinstitut Globale Rüstungsausgaben steigen weiter

2015 wurden durchschnittlich weltweit 2,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für staatliche Rüstungsausgaben abgezweigt. Mit Erfüllung der Nato-Forderung würde Deutschland zur militärischen Großmacht.

Die globalen Militärausgaben sind auch im Jahr vor dem Antritt des betont rüstungswilligen US-Präsidenten Donald Trump weiter angestiegen. Wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri ermittelt hat, gaben die Staaten 1,686 Billionen Dollar für die Rüstung aus, und damit 227 Dollar pro Erdenbürger sowie 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis auf kleine „Dellen“ 2011 bis 2014 hat sich der Trend, die Militärausgaben zu steigern, seit 1998 verfestigt. Während die weltweit agierenden Großmächte 2016 durchweg zulegten, kürzten von Öleinnahmen abhängige Staaten wie Saudi-Arabien, Irak, Venezuela und Südsudan ihre Militärausgaben jedoch drastisch um ein Drittel bis zu mehr als der Hälfte.

Read the rest of this entry »

Herausragende Neuerscheinung: Platonows “Baugrube”

Posted on Updated on

Die deutsche Zeitung für Amerika
The German Newspaper for America

 

Platonows geniale «Baugrube» über einen mörderischen Sozialismus

Von Thomas Borchert, dpa

Bauarbeiter schaufeln eine Grube aus und damit vielleicht ihr eigenes Grab: In der grotesken, hier genial eingesetzten Apparatschik-Sprache der Partei hat Andrej Platonow 1930 den Alptraum unter Stalin als Apokalypse beschrieben.

Read the rest of this entry »

Die dänische Post ist total kaputt

Posted on Updated on

Bildschirmfoto 2017-03-19 um 08.56.25.png

Wenn der Postbote kaum noch klingelt

Der dänische Staat hat seinen Briefverkehr digitalisiert. Jetzt muss die Post gerettet werden.

17.03.2017 14:01 Uhr
Kopenhagen. Postmand Per, den freundlichsten und zuverlässigsten Postboten der Welt, besingen die dänischen Kinder als „ganz besonderen Mann“. Jetzt hat sein oberster Chef, Pjer Kjær Jensen, in wenig freundlichen Worten angekündigt, dass Per nur noch einmal die Woche mit Briefpost kommen wird. 4000 seiner Kollegen, knapp die Hälfte der ohnehin schon massiv ausgedünnten Belegschaft, soll den Job ganz verlieren. Die Steuerzahler sollen mit einer Finanzspritze über 2,3 Milliarden Kronen (310 Millionen Euro) zur Kasse gebeten werden, damit Dänemarks Post nicht komplett zusammenkracht.

Schon jetzt kosten ein normaler Brief und die Osterpostkarte zu Freunden in Deutschland 3,50 Euro Porto. Das ist dreieinhalb mal so viel wie dieselbe Dienstleistung in umgekehrter Richtung. Trotzdem hat die deutsche Post gerade erst einen Rekordgewinn für 2016 gemeldet, und auch die Post in Schweden, 2009 mit Post Danmark zu „Postnord“ fusioniert, konnte im vergangenen Jahr ohne Probleme satte schwarze Zahlen schreiben. Die jüngsten, umgerechnet 200 Millionen Euro Verluste in Dänemark bedeuten den Verlust des Eigenkapitals und werden in Kopenhagen vorzugsweise mit einem Begriff erklärt, der nicht zur viel gerühmten „Hygge“, der Gemütlichkeit beim „glücklichsten Volk der Welt“, passen will: „Zwangsdigitalisierung“.

Bürger müssen Mails schreiben

Seit 2000 ist der traditionelle Briefverkehr in Dänemark um 80 Prozent geschrumpft. Viel kräftiger als anderswo und auch kräftiger, als man habe erwarten können, erklärt Postchef Kjær Jensen. In Schweden war es nur die Hälfte. Tatsächlich hat der dänische Staat seine Bürger in rasantem Tempo und mit harten Bandagen gezwungen, ihren Postverkehr mit Behörden in beide Richtungen digital abzuwickeln. Das Muss gilt für alle ab 16 Jahren, und auch für die über 100. Wer sich davon befreien lassen will, muss beim „Bürgerservice“ vorsprechen und persönliche Handicaps wie Demenz, akute Sehschwäche, Sprachprobleme oder Ähnliches nachweisen.

Beim schwedischen Partner stoßen die Kopenhagener Erklärungen für immer neue Verluste durch immer weniger Briefverkehr auf wenig Gegenliebe. Wirtschaftsminister Mikael Damberg findet nicht, dass „die leutseligen dänischen Umsatzprognosen von schwedischen Briefträgern und Steuerzahlern ausgebadet werden sollen“. Denn Kopenhagen möchte für das Sparprogramm bei Postnord Entlassungen auch in Schweden und eine Kapitalzufuhr aus dem dortigen Steuersäckel. Der Nachbar ist mit 60 Prozent Anteilen der gewichtigere Partner. Damberg schließt eine Entflechtung mit der Rückkehr zu zwei nationalen Postkonzernen ausdrücklich in die Optionen seiner Regierung ein.

Sollte Stockholm damit ernst machen, wird die Wiedergenesung der traditionsreichen königlich-dänischen Post mit ihren strahlend roten Uniformen noch viel schwerer. Dass bei der Bildung des Logistik-Verbundes Postnord auf ein milchiges Blau umgestellt wurde, empfinden viele Dänen als trostloses Symbol für den Untergang eines gesellschaftlichen Grundpfeilers.

Aber wir behalten doch all die strahlend roten Postkästen, entgegneten ihnen die Topmanager frohgemut. Leiser fügten sie im vergangenes Jahr an, dass man die nur noch zweimal die Woche leeren werde. Und künftig nur noch einmal. Wer einen Papierbrief in Dänemark garantiert am nächsten Tag in der Nachbarstadt haben möchte, muss 3,50 Euro hinblättern und persönlich zum nächsten Posthaus.