Roman

absolut zu empfehlen: “Justizpalast” von Petra Morsbach

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Morsbach über eine Richterin: Vergnügliches Hohelied auf das Recht

Von Thomas Borchert, dpa

Richter sind auch nur Menschen. Die immer genau hinschauende Petra Morsbach erzählt in ihrem neuen Roman mit der Lebensgeschichte einer Richterin fesselnd, klug und komisch von Funktionieren und Scheitern der Justiz.

Justizpalast

München (dpa) – Diese beruflich souveräne und privat eher gehemmte Richterin verhandelt Komisches wie den Erbstreit um die Rechte am bayerischen Volksliedklassiker «Bayernland hat Oberhand». Es wird eigentlich nur gejodelt, so dass die Nachkommen des Komponisten Anspruch auf den Löwenanteil der üppigen Tantiemen haben? Die Erben des Texters («Hollera – hudiliöö – dolioo») sehen das ganz anders und kämpfen in einem Saal des Münchner Justizpalastes erbittert um Fifty-Fifty. Thirza Zorniger muss bei immer neuen Betrugs- und auch herzzerreißenden Scheidungsfällen richten: «Ein leukämiekranker Bub, der glaubte, seine Krankheit habe die Krise ausgelöst, erklärte unaufhörlich, es gehe ihm gut. Ein anderer holte sein Sparschwein, als die Eltern um Geld stritten, und rief: «Hört auf! Ich zahle!»». Read the rest of this entry »

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