Schweden

Schweden rüstet gegen Russland auf

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08. Januar 2017

Diplomatie Schweden rüstet gegen Russland

 Von Thomas Borchert

Stockholm fürchtet Moskaus Einmischung in interne Angelegenheiten.

Rüstet euch für den Kriegsfall“, schrieb Schwedens Zivilschutzbehörde MSB kurz vor Weihnachten an alle Gemeinden. Man möge für mehr Schutzräume sorgen und auf keinen Fall Einsatzzentralen in Berghöhlen oder Ähnliches stilllegen. Eine neue Sicherheitsstrategie wegen der Angst vor russischem Hegemoniestreben im Ostseeraum hat Ministerpräsident Stefan Löfven am Wochenende angekündigt: „Schweden verstärkt jetzt sein Militär nach vielen Jahren in die andere Richtung.“

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21. Februar 2016

Asien ordert immer mehr Waffen

 Von Thomas Borchert

Chinas Präsenz im Südchinesischen Meer sorgen für das Wettrüsten in der Region.  Foto: REUTERS

Laut Sipri-Experten wollen auch die Deutschen am Wettrüsten rund um China verdienen. Auslöser für das Wettrüsten ist das Vorgehen Pekings bei seinem Anspruch auf das komplette Südchinesische Meer.

Chinas Aufstieg als Weltmacht und der Territorialstreit im Südchinesischen Meer machen Asien mehr und mehr zur größten und gefährlich dicht gefüllten Waffenkammer der Welt. Nach neuen Erhebungen des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes Sipri ist in den letzten fünf Jahren mit 46 Prozent fast die Hälfte der globalen Rüstungsexporte in die asiatischen Länder gegangen. Der europäische Anteil fiel im Zeitraum 2011 bis 2015 von 21 auf elf Prozent aller Importe. Durch die Aufrüstung von Golfstaaten, allen voran Saudi-Arabien, überholte die Kriegs- und Krisenregion Nahost Europa als zweitgrößten Rüstungsimporteur der Welt mit einem Anteil von 25 Prozent.

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26. Januar 2016

Flüchtlinge: Schwedens neue Härte

 Von Thomas Borchert

Ein Selfie im nördlichsten Ski-Ressort Schwedens, Riksgransen: Manche Flüchtlinge müssen in Sportzentren untergebracht werden.  Foto: Ints Kalnins/rtr

Merkels treuester EU-Verbündeter zeigt sich hilflos im Umgang mit Flüchtlingen.

Wenn der Regierungschef zum Ort eines Verbrechens mit einem einzigen Opfer eilt, muss große Politik im Spiel sein. Nach der Ermordung einer 22-jährigen Betreuerin durch einen 15 Jahre alten Flüchtling hat Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven im kleinen Mölndal persönlich seine Botschaft „voll großer Trauer und auch voll Zorn“ überbracht. Dienstagmorgen brachten die Zeitungen von dieser Aussage so gut wie nichts und auch über den Mord selbst verblüffend wenig.

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22. Januar 2016

Außenministerin in Wohnungsnot

 Von Thomas Borchert

Sollte sich der Verdacht erhärten, könnte die beliebte Politikerin Wallström ihr Amt verlieren.  Foto: imago/ZUMA Press

Die Schwedin Wallström soll ein Appartement zu günstig von einer Gewerkschafterin angenommen haben

Zum Auftakt viel Beifall, aber auch Hohn für ihre „feministische Außenpolitik“, gefolgt von Frontalzusammenstößen mit den Saudis und Israel, und jetzt ein Bestechungsverdacht: Schwedens Außenministerin Margot Wallström hat in nur 15 Monaten Amtszeit fast so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie sonst aus dieser Ecke Europas vorzugsweise legendäre Pop-Quartetts und Ausnahmefußballer. Die neuesten Stockholmer Schlagzeilen wegen eines zwielichtigen Wohnungsdeals haben den Bekanntheitsgrad der 60-jährigen Sozialdemokratin noch mal erhöht, ihre Spitzenstellung als souverän populärster Ministerin Schwedens aber abrupt beendet.

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 8.1.2016

Reaktionen auf Köln:

Köln kann überall passieren

 Von Stefan Brändle, Thomas Borchert und Sebastian Borger

Solidarität mit dem im Januar 2015 in Paris getöteten Polizisten Ahmed Berabet.  Foto: afp

Massenhafte sexuelle Übergriffe auf Frauen gibt es nicht nur in Köln. Auch andere EU-Länder kämpfen mit der Gewalt gegen weibliche Mitbürger. Unsere Korrespondenten berichten aus Paris, Stockholm und London.

Schweden

„Natürlich könnte Köln auch in Stockholm passieren“, sagt Schwedens führender Kriminologe Jerzy Sanecki. Auf die Frage nach der für ihn entscheidenden Ursache für das Ausmaß der sexuellen Übergriffe antwortet er: „Die Polizei war offenbar schlecht vorbereitet und nicht präsent. Da hat ein männlicher Mob die Macht über die Straße ergriffen. Wenn das mit Frauen in der Nähe geschieht, ist leider meistens sexuelle Gewalt dabei.“

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