Thomas stiller skarpt på pantsamlingen

“Journalisten”, Journalistforbundets medlemsblad, har bragt mit syn på den mærkelige tavshed i danske medier, efter SAS bortcensurerede en artikel om højrepopulisterne i Norden efter pres fra højrepopulisterne. Indlæget kommer her: Read the rest of this entry »

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“Grænsen” er bladet af Gænseforeningen, som vil sprede “danskheden” specielt med blik på det danske mindretal i Slesvig. De gør det på en fin, åben og tidssvarende måde, synes jeg. Men generalsekretær Knud-Erik Terkelsen er uenig med min kronik om begrebet “Danskerne” i Jyllands-Posten fra sommeren. Her kommer hans klumme og mit svar.

Seiler weckt mit diesem Buch bei mir Erinnerungen an Uwe Johnsons “Jahrestage”, aber auch an ein bisschen an Thomas Pynchon. Hier die dpa-Rezension zum 500-Seiten-Roman über die DDR-Dropouts im Sommer 89 auf Hiddensee.
Es liest sich von Anfang bis Ende klasse. Und es stimmt genau, was der Tagesspiegel-Rezensent über den “Sound” dieses Buches schreibt: “Erstaunlich, wie unsperrig Seiler seine Sätze modelliert, ohne je in einen süffig-kulinarischen Ton zu rutschen. Überhaupt, der Ton: Als Ed die Gedichte seines Freundes zu einem Band ordnet, kann er „hören, dass es stimmte, er hörte den Ton“. In „Kruso“, so würde Ed als Leser sagen, „stimmt“ alles, man kann es hören. Es ist der Rhythmus dieser Prosa und ihre Bilder, in denen von „verbrauchter Anwesenheit“ oder dem „Vorhof des Verschwindens“ die Rede ist.”
Die politischen Klassen in Dänemark und Schweden trennen geografisch nur ein paar km, ansonsten aber Lichtjahre. In Kopenhagen haben sich die Rechtspopulisten mit ihrer Sicht zur Zuwanderung komplett durchgesetzt, während die Regierung in Stockholm an einer ausgeprägt liberalen Asyl- und Flüchtlingspolitik festhält. Der Debattenton (und oft auch das Niveau) dazu ist vor allem von dänischer Seite vergleichbar mit dem zwischen Nord- und Südkorea.
Auf diesem Hintergrund hab ich am am 18. Aug. diesen Leserbrief an die führende konservative Zeitung Berlingske Tidende geschrieben, den sie nicht bringen wollte:
Jeg har sendt dette indlæg til Berlingske Tidende den 18. aug, som blev afvist:
Forstil jer, at statsminister Helle Thorning-Schmidt indleder sin valgkamp med en appel om at tage imod flere flygtninge fra Syrien og lignende lande. Udfordreren Lars Løkke Rasmussen nikker under den første TV-debat samstemmende til hendes ord: “Jeg kommer til at bede den danske befolkning om at åbne deres hjerter for de meget udsatte mennesker, som vi nu ser overalt i verden.”
Nach dem Artikel “Danskere – hvem er det” haben Leser 115 Kommentare auf der Facebookseite von “Jyllands-Posten” geschrieben. So etwa drei Viertel ablehnend, der Rest zustimmend. Teils mit Argumenten, teils, wie in den sozialen Medien üblich, polternd oder pöbelnd. Überraschend viele auch offen und freundlich.
Ich hab eine einigermaßen repräsentative Auswahl übersetzt. Es finden sich etliche typische dänische, aber für Außenstehende vielleicht überraschende Argumentationsmuster. Wer hätte gedacht, dass einem als Zuwanderer in Dänemark mal zugerufen wird: “Wenn es dir bei uns nicht gefällt, geh doch zurück nach Deutschland.”
Hier die Übersetzungen