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Dänemark: Kapitulation vor rechtem Populismus
Von Thomas Borchert

„Ooh, so viel Hygge“
Von Thomas Borchert

Das spezielle dänische Glücksgefühl namens „Hygge“ hat der Weihnachtszwerg Pyrus in einem Lied erklärt: „Wenn man zusammen ist, und alle sind froh zur selben Zeit am selben Ort. Dann merkt man ein kleines bisschen Glück. Aber nur ein Stück. Hmm, das ist Hygge. Ooh, so viel Hygge.“ Das Ypsilon spricht sich als Ü. Pyrus hat es seit 1994 im erfolgreichsten TV-„Weihnachtskalender“ aller Zeiten alle paar Jahre wieder gesungen, und dann auch gleich an jedem Dezembertag bis Heiligabend.
Dänemark schottet sich ab
Von Thomas Borchert
Einen seltsamen Konkurrenzkampf gegen die Nachbarn Deutschland und Schweden will Dänemarks Regierung um jeden Preis gewinnen. „Wir führen jetzt souverän die härteste Asylpolitik im Vergleich zu den Ländern um uns herum,“ verkündete stolz die Kopenhagener Ausländerministerin Inger Støjberg zu den neuesten Verschärfungen.
Asylpolitik Dänemark auf dem Weg zu „Ungarn light“
Von Thomas Borchert
Volksabstimmung ist, wenn keiner die komplizierte Frage kapiert und die Politiker wohl ganz was anderes meinen. So ähnlich muss es gut vier Millionen Dänen am heutigen Donnerstag beim siebten EU-Referendum seit 1972 gehen. Sie stimmen ab, ob ihr Land einen „Rechtsvorbehalt“ aufgibt, um weiter an der Europol-Zusammenarbeit und ausgewählten anderen Aktivitäten der Union teilnehmen zu können.
Erähltes Leben: Meyerhoff schließt seine Trilogie ab
Von Thomas Borchert, dpa
Köln (dpa) – Joachim Meyerhoff erzählt umwerfend komisch und tieftraurig zugleich von seiner Unfähigkeit, auf der Schauspielschule einen Fontane-Text als Nilpferd aufzuführen. Liebevoll und im selben Atemzug erbarmungslos schildert er in «Ach, diese Lücke, dies entsetzliche Lücke» die vielen täglichen Alkoholrituale seiner innig geliebten Großeltern.
Deutsche Version: Jyllands-Posten
“Deutscher Journalist: Wir andere treten im dänischen Wahlkampf nur als moralische Spinner und Eindruchsdiebe auf”
Jyllands-Posten, 1.12.15
Von Thomas Borchert
Ihr Dänen seid (bei der EU
-Volksabstimmung) am 3. Dezember nicht zu beneiden: Überstaatliche oder zwischenstaatliche Zusammenarbeit, Parallelabkommen oder “Zuwahl von Rechtsakten”. Ich hab mich durch das dicke Informationsmaterial aus der Stadtbücherei gepflügt: Eure Politiker verlangen viel von euch Bürgern.
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Jyllands-Posten
Populisterne stjæler billedet
Man misunder ikke jer danskere den 3. december. Privilegeret tilvalgsordning, parallelaftale på konkursfordring, fremtidige retsakter. Jeg har pløjet mig igennem bunker af informationsmateriale fra biblioteket: Jeres politikere forlanger meget af jer borgere.
Schweden macht dicht
Von Thomas Borchert

“Schmerzerfüllt“ und mit Minister-Tränen hat Schwedens Regierung das Ende ihrer humanitären Flüchtlingspolitik verkündet, von den skandinavischen Nachbarn aber sofort die kalte Schulter gezeigt bekommen. Nur ein paar Stunden vergingen nach der Verkündung drastischer Asylverschärfungen durch den sozialdemokratischen Premier Stefan Löfven und seine mit den Tränen kämpfende Stellvertreterin Åsa Romson von den Grünen, ehe Norwegen und Dänemark reagierten: Die Regierungen kündigten postwendend eigene Regelverschärfungen an.
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22. November 2015
Schweden König Gustaf will Badewannen verbieten
Von Thomas Borchert
Wenn es um den Klimaschutz geht, kennt Schwedens König Carl XVI. Gustaf kein Pardon. „Man sollte alle Badewannen verbieten. Das wäre echt mal ein Ding,“ sagte der 69- jährige im Sonntags-Interview mit „Svenska Dagbladet“. Das Blatt wollte dem Regenten vor seiner Reise zur feierlichen Eröffnung des Pariser Klimagipfels diese Woche ganz persönlich auf den Zahn fühlen, wie er es mit den vier großen Klima-„B“ im Schwedischen hält: „Bil“ für Auto, „biffen“ für den Fleischverzehr, „bostaden“ fürs Wohnen und „börsen“ für sein Investitionsverhalten.
- November 2015
Lego Jetzt wird richtig geklotzt
Von Thomas Borchert
Legosteine landen vor allem in der Weihnachtszeit im Einkaufswagen (Symbolfoto). Foto: iStock
Lego boomt, Jahr für Jahr gehen dem Spielzeughersteller vor Weihnachten die Steine aus. Innerhalb von wenigen Jahren wollen die Dänen die Produktion noch einmal verdoppeln.

