“Keine Quelle für Antisemitismus”: Warum ich mich von der Frankfurter Rundschau verabschieden musste

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Hier lege ich nachträglich und mit mehr innerem Abstand ein paar Texte zu meiner Protest-Kündigung als Skandinavien-Korrespondent der Frankfurter Rundschau aus. Auslöser des Streits im März war meine Verwendung des Begriffs “Apartheid” für die Corona-Impfpolitik Israels in den besetzten palästinensischen Gebieten in einem Kommentar. Das führte nach einem Twitter-Shitstorm mit wüsten Antisemitismus-Vorwürfen gegen meine Person und die FR sowie einem Protest der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zur Online-Sperrung des Kommentars samt einer Erklärung von Chefredakteur Thomas Kasper: “Die FR ist keine Quelle für Antisemitismus. Wir können für unseren Fehler nur aufrichtig um Entschuldigung bitten.” Mit mir als Autor des mit Namen gezeichneten Kommentars hatte er dazu in keiner Weise Kontakt aufgenommen. Darauf hab ich mit einem Protest und der Beendigung meiner Mitarbeit reagiert.

Es folgen

  • FR-Bericht und FR-Kommentar von mir vom 5. März 2021
  • Protestschreiben der deutsch-israelischen Gesellschaft
  • “Richtigstellung und Entschuldigung” von Chefredakteur Kasper
  • meine “Abschiedserklärung” auf Facebook
  • 14 Tage später von der FR “offiziell” veröffentlichte Darstellung des Vorfalls, zusammen mit einem Essay von Stephan Hebel zur Verwendung des Begriffs Apartheid mit Blick auf Israels Besatzungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten.

FR-Bericht 5.3.2021

Israel lockt mit Impfstoffvorräten

  • von Thomas Borchert

Premier Benjamin Netanjahu schmiedet Vakzinallianz mit Österreich und Dänemark

Vakzine, Vakzine, Vakzine. Fast alles was wir im Augenblick tun, dreht sich darum“, erklärt die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen noch aus dem Flugzeug ihre spektakuläre Reise zusammen mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz nach Tel Aviv. Kurz vor dem Treffen am Donnerstag im Jersualemer Hotel King David mit Israels Premier Benjamin Netanjahu stand das Ergebnis praktisch fest: Die drei Länder wollen in einer Corona-Allianz, wahrscheinlich mit weiteren Partnern, schleunigst eine eigene Impfstoff-Produktion auf die Beine stellen. https://81cadd9ba24bf126aea49afcd3d646e2.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Frederiksen und Kurz hat außerdem die Aussicht auf sofortige Lieferungen aus den überschüssigen israelischen Impfstoff-Vorräten gelockt. Vorbei an der eigentlich vereinbarten gemeinsamen EU-Regie bei Impfstoffen. Kurz erklärt dazu, die Europäische Arzneimittel Agentur EMA sei bei deren Zulassung zu langsam, es gebe außerdem zu viele Lieferengpässe: „Wir müssen uns auf weitere Mutationen vorbereiten und sollten nicht mehr nur von der EU abhängig sein bei der Produktion von Impfungen der zweiten Generation.“

Israel liegt mit einer Impfquote von bald 60 Prozent der Bevölkerung an der globalen Spitze, weit vor Dänemark mit mageren sieben und Österreich (wie Deutschland) mit fünf Prozent. Weil sich Netanjahu früh eine Riesenlieferung von Biontech Pfizer im Gegenzug für umfangreichste Daten geimpfter Patient:innen gesichert hatte, kann er nun nicht benötigte andere Impfstoffe weiterreichen. Er erklärt das teils als Belohnung für „Freundlichkeit“ gegenüber seinem Land in der Vergangenheit, aber auch mit Blick nach vorn: „Das wird absolut Wohlwollen kaufen.“

Laut heimischen Medien hat der Premier eine Liste von 20 Ländern als Empfänger des nicht benötigten Moderna-Impfstoffs angelegt, darunter Zypern, Tschechien und Ungarn aus der EU. Weiter hieß es, Guatemala habe auf Wunsch Israels schon seine Botschaft nach Jerusalem verlegt und Honduras nunmehr die Absicht verkündet, jeweils für ein paar Tausend Impfdosen.https://embeds.fanmatics.com/?campaignId=92881739&referrer=https%3A%2F%2Fwww.fr.de%2Fpolitik%2Fisrael-lockt-mit-impfstoffvorraeten-90228416.html

Drei Wochen nach Netanjahus Verabredung mit Frederiksen und Kurz stehen in Israel Wahlen an, bei denen es mittels Wiederwahl auch um die Vermeidung einer Haft wegen massiver Korruptionsvorwürfe geht. Nun kann er im Wahlkampf aus der Facebook-Botschaft der dänischen Kollegin zitieren: „Israel ist derzeit bei der Impfung der Bevölkerung weltweit mit Abstand am weitesten gekommen. Ich freue mich auf Inspiration durch meine Kollegen.“ Diskret überging sie die international massive Kritik am fast völligen Ausschluss der Palästinenser:innen im besetzten Gaza-Streifen und dem Westjordanland von Israels Impfprogramm. „Es gibt kein anderes Wort dafür als Apartheid“, schrieben israelische Ex-Botschafter sowie Knesset-Abgeordnete in einem von der Kopenhagener Zeitung Politiken abgedruckten Brief an Frederiksen. Sie forderten sie auf, dies bei Netanjahu wenigstens zur Sprache zu bringen: „Millionen Palästinenser im von Israel besetzten Gebiet bekommen keinen Zugang zu lebensrettenden Impfstoffen. Auf demselben Territorium werden die israelischen Siedler geimpft, nicht aber ihre palästinensischen Nachbarn.“

Israels derzeitiger Botschafter konterte, sein Land habe sämtliche palästinensischen Gefangenen, darunter „Hunderte verurteilte Terroristen“, Zehntausende Palästinenser:innen in Ost-Jerusalem sowie Hunderttausende Palästinenser:innen mit Arbeitserlaubnis geimpft.

Kommentar Seite 11

FR-Kommentar 5.März 2021

FR 04.03.20211 5:21

Höchstpreis Apartheid

Von Thomas Borchert

Österreichs Kanzler und Dänemarks Ministerpräsidentin machen dem israelischen Premier den Hof, um beim Impfen in den eigenen Ländern voranzukommen. Dabei verschließen sie die Augen davor, dass die fünf Millionen Menschen im Westjordanland vom Impfen ausgeschlossen sind.

Welch ein Treffen: Eine Ministerpräsidentin und ein Kanzler reisen trotz Lockdown in die Ferne und nehmen Quarantäne in Kauf. Sie adeln damit einen Gastgeber als erfolgreichsten Corona-Manager der Welt, der wegen Korruption mit einem Bein im Knast sowie mitten im Wahlkampf steht. Wer würde nicht die Verzweiflung des Österreichers Kurz und der Dänin Frederiksen verstehen, die sie zum Treffen mit Netanjahu getrieben hat. Aufgerieben zwischen Corona-Müdigkeit der Bevölkerung, immer neue Mutanten und einer langsamen EU-Bürokratie.

Dass dieser Trip dem bröckelnden EU-Zusammenhalt bei den Impfstoffen einen Schlag versetzt, ist schlimm genug, aber eben auch dem Versagen Brüssels zuzuschreiben. Vollkommen unverzeihlich ist die neue Allianz als stillschweigende Anerkennung von Israels völkerrechtswidrigem Ausschluss fast aller fünf Millionen Palästinenser:innen in den besetzten Gebieten von Impfungen. In der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt es. In der Corona-Not mal eben Apartheid zu schlucken, kann man dem Teufel nachsehen, nicht aber Frederiksen und Kurz.

Protest der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. 5.März 2021

Unanständige Hetze der Frankfurter Rundschau gegen Israel erfordert Entschuldigung

„Ich erwarte, dass die Frankfurter Rundschau ihre tendenziöse Berichterstattung korrigiert und sich für diese völlige Entgleisung entschuldigt. Mit Entsetzen habe ich heute den Kommentar der Frankfurter Rundschau zum Impfverhalten Israels gegenüber den Palästinensern gelesen und muss feststellen: Neben Unkenntnis und Vorurteilen bedient man sich auch noch des Apartheidbegriffes des Israel bezogenen Antisemitismus. Dies ist völlig inakzeptabel“, so äußerte sich heute der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker, in Bezug auf einen FR-Bericht vom heutigen Tag.

„Durch die Verbindung von Bericht und Kommentierung wird der Eindruck erweckt, Israel würde den Palästinensern Impfstoff vorenthalten. In Wahrheit hatte sich zu Beginn der Pandemie jedoch die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) gegen Unterstützung aus Israel gewandt und wollte mit dem Sputnik-Impfstoff aus Russland das Problem selbst in die Hand nehmen, wo übrigens die gesundheitliche Versorgung der Palästinenser nach den Oslo-Regelungen auch liegt. Erst nachdem die PA bei der eigenen Impfstoffbeschaffung erfolglos geblieben ist, erklärte man Israel in vielfach gewohnter Form zum Sündenbock, um vom eigenen Versagen abzulenken“, so Uwe Becker weiter.

„Wenn nun selbst die Frankfurter Rundschau diese Propaganda offenkundig ungeprüft übernimmt und ein Zerrbild der realen Situation zeichnet, trägt sie nicht zur journalistischen Aufklärung, sondern zur Verbreitung anti-israelischer Ressentiments bei, die sie noch dazu mit dem Apartheidbegriff garniert“, so DIG-Präsident Uwe Becker abschließend.

Berlin, den 05.03.2021

Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V

5.3.2021., 22:58

Corona-Impfung in Palästina: Richtigstellung und Entschuldigung

von Thomas Kaspar

In einem Kommentar über die Corona-Impfung in Palästina haben wir falsch berichtet. Wir korrigieren den Fehler und bitten dafür um Entschuldigung.

Die Frankfurter Rundschau hat eine lange Tradition im Kampf gegen Extremismus. Alle Formen von Sexismus, Rassismus und Antisemitismus lehnen wir ab. Gleichzeitig fördern wir die kritische Kontroverse, das genaue Hinschauen und fordern von unseren Korrespondentinnen und Korrespondenten in ihren Kommentaren klare Kante, die dezidierte Meinungsäußerung.

In der Freitagsausgabe haben wir einen Kommentar zum Besuch des österreichischen Kanzlers Kurz und der dänischen Ministerpräsidentin Frederiksen in Israel veröffentlicht. Darin schreiben wir, dass Israel der Bevölkerung von Palästina “völkerrechtswidrig“ Impfungen vorenthalte und dass dies an „Apartheid“ erinnere. Dies ist falsch, die Zuspitzung schießt in der Folge weit über das Ziel hinaus.

Richtig ist: Die Zuständigkeit für die Impfungen in den palästinensischen Gebieten war tatsächlich ein heiß diskutiertes Thema der internationalen Politik. Zunächst hatte die palästinensische Autonomiebehörde erklärt, sich selbst mit Impfstoff versorgen zu wollen, sich aber angesichts der fehlenden Unterstützung – etwa durch Russland – schließlich an Israel gewandt. Noch im Januar berichteten die Vereinten Nationen, dass 4,5 Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser Leidtragende dieser Machtkämpfe seien. Seit Anfang Februar liefert Israel Impfdosen in die autonomen Gebiete.

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik jedes Staates ist Kern der Berichterstattung der FR. Wenn Sie wie hier auf einer falschen Tatsachenannahme beruht, führt sie zu falschen Schlussfolgerungen. In einer Zeit, in der Fake-News missbraucht werden, um Hass zu schüren, ist es umso wichtiger, Fehler transparent richtig zu stellen, zumal und gerade wenn sie für Hetze missbraucht werden können. Die Frankfurter Rundschau ist keine Quelle für Antisemitismus. Wir können für den Fehler nur aufrichtig um Entschuldigung bitten.

Die Chefredaktion der Frankfurter Rundschau

Drei Tage später in der Papierausgabe und online vier Tage später war die Entschuldigung wie folgt entschärft:

https://www.fr.de/meinung/corona-impfung-in-palaestina-richtigstellung-und-entschuldigung-in-eigener-sache-90230869.html

Auf Facebook hab ich diese Reaktion am 10. März ausgelegt

Warum ich nicht mehr für die Frankfurter Rundschau arbeiten kann:Die Chefredaktion der Frankfurter Rundschau hat einen Kommentar von mir zum Israel-Besuch der dänischen Regierungschefin Frederiksen und des österreichischen Kanzlers Kurz bei Premier Netanjahu gesperrt, u.a. mit der ungeheuerlichen Begründung: „Die Frankfurter Rundschau ist keine Quelle für Antisemitismus. Wir können für den Fehler nur aufrichtig um Entschuldigung bitten.“ Bis zur Sperrung und zu den Gründen hat die Chefredaktion keinerlei Kontakt mit mir aufgenommen. Die öffentliche Einstufung „Quelle für Antisemitismus“ für meinen Text durch den eigenen Chefredakteur ist für mich nicht hinnehmbar. Deshalb habe ich ihm mitgeteilt, dass ich meine Arbeit als Skandinavien-Korrespondent für die FR beende.

Am 20.3.2021 brachte die FR als Begleittext zu einem Essay von Stephan Hebel folgende mit “Frankfurter Rundschau” gezeichnete Darstellung:

Der Hintergrund

Den Anlass für den hier abgedruckten Text bot die Auseinandersetzung mit einem Kommentar, der am 5. März in der FR erschienen ist. Darin äußerte sich Skandinavien-Korrespondent Thomas Borchert zu einem Israelbesuch des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz und der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen, der im Zusammenhang mit der Corona-Bekämpfung stand.

Als „völkerrechtswidrig“ bezeichnete es Borchert, dass Israels Regierung nur wenigen Menschen in den besetzten Gebieten eine Impfung anbot. Der Text endete mit den Worten: „In der Not frisst der Teufel Fliegen, heißt es. In der Corona-Not mal eben Apartheid zu schlucken, kann man dem Teufel nachsehen, nicht aber Frederiksen und Kurz“.

Nach Protesten von Leserinnen und Lesern entschied die FR-Chefredaktion, den Kommentar aus der Onlineausgabe zu entfernen, und distanzierte sich sowohl online als auch in der gedruckten Zeitung davon: Die Wertungen „völkerrechtswidrig“ und „Apartheid“ seien „falsch“ und „die Zuspitzung schießt in der Folge weit über das Ziel hinaus“.

Der Autor wehrte sich dagegen in einer Mail an die Redaktion, in der er auch seine Mitarbeit aufkündigte. Er teilte zwar die Ansicht, dass die FR auf die Proteste reagieren musste, bemängelte aber das Fehlen einer Absprache mit ihm in Bezug auf die Distanzierung, die er in der vorliegenden Form als ihm gegenüber unangemessen und „vollkommene Unterwerfung unter die Kritiker, die den Apartheid-Begriff gegenüber Israel mit Antisemitismus gleichsetzen“, wertete.

Auch der Behauptung, seine Einordnungen im Kommentar seien „falsch“, widersprach der in der FR-Redaktion insgesamt sehr geschätzte Kollege Borchert. In der Tat ist die Einstufung des israelischen Verhaltens als völkerrechtswidrig zwar umstritten, aber nicht von vornherein falsch.

Und die Apartheid? Der langanhaltenden Debatte über die Verwendung dieses Begriffs – sowohl im Zusammenhang mit Israels Besatzungspolitik als auch mit dem Holocaust – versucht sich der hier veröffentlichte Text differenziert anzunähern. Wer daraus eine Empfehlung ableiten will: So verkürzt wie in Borcherts Kommentar ist die Verwendung des Wortes „Apartheid“ zwar nicht antisemitisch, aber unangemessen. Aber genau begründet und mit Hinweis auf eindeutige Unterschiede sind Vergleiche wie dieser durchaus legitim. FR

Der Hebel-Essay zur Verknüpfung des Apartheid-Begriffs für die israelische Besatzungspolitik in den den palästinensischen Gebieten: https://www.fr.de/panorama/wehret-den-gleichsetzungen-90254359.html

One thought on ““Keine Quelle für Antisemitismus”: Warum ich mich von der Frankfurter Rundschau verabschieden musste

    Jörg Rode said:
    May 30, 2021 at 1:49 pm

    hej Thomas,
    Mit Schrecken habe ich eben erst den Umgang der Netanyahu-Lobby und dann leider auch der Chefredaktion der FR mit dir gelesen. Meine Solidarität gilt dir, auch wenn dir das Nichts nutzt. Leider ist es ja insgesamt dieser Lobby gelungen, jede Kritik konkreter israelischer Politik als immer Antisemitismus zu definieren, egal wer sie äußert. Ich selber bin da nicht engagiert, weil ich in Bezug auf Gräueltaten im Nahen Osten noch mal deutlich stärker an Saudi-Arabien und das MilitärRegime in Ägypten denken muss (du vermutlich auch, aber darum ging es ja in deinem Kommentar überhaupt nicht). Und ich natürlich wie du immer im Kopf haben, was die Generation unserer Väter für Verbrechen begangen hat.
    Aber natürlich ist es tragisch, wie beide Seiten des Palästina-Konflikts auf Menschenrechte der jeweils andere Seite scheißen. ich weiß, dass du garantiert kein Antisemit bist, sondern jemand der Rassismus in allen Formen ablehnt. Und das gefällt mir, Auch in deinen Kommentaren zur rassistischen (antimuslimischen) Stimmungswende in einem Land, das mich einmal wg seiner sozialliberalen Weltoffenheit sehr begeistert hat.
    mv og solidariske hilsener,
    Jörg Rode, Offenbach (der, der von 1993 bis Ende 96 in Kbh gearbeitet hat)

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